Besser schlafen

Das Bett ist keine Lümmelcouch!

14.03.2019

Allzu verführerisch lädt die kalte und wechselhafte Jahreszeit an trüben Tagen ein den Alltag für ein paar Stunden auszusperren und vielleicht erst gar nicht aus dem wohlig warmen Bett auszusteigen. Doch das kann auf Dauer gravierende Auswirkungen auf den Schlaf haben.

Das Frühstück oder die erste Tasse Kaffee im Bett, noch ein paar E-Mails gestützt vom warmen Kissen lesen und bearbeiten und der Fernseher läuft ganz nebenbei mit den neusten Nachrichten oder Netflix Co. mit einem guten Film oder der Lieblingsserie. Den Tag so zu begrüßen oder zu verabschiedend klingt verlockend und ist für viele bereits Teil Ihrer persönlichen Routine.

 Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so gewöhnen wir uns heimlich still und leise daran, das Bett als Freizeitort zu betrachten, an dem durchaus viele weitere Aktivitäten erledigt werden können. Der Schlaf schrumpft dabei auf eine ganz natürliche Begleiterscheinung. Im Laufe der Zeit wird aber genau dies zu einer großen Herausforderung. Und wir fragen uns warum es uns plötzlich so schwerfällt, genau an jenem Ort zur Ruhe zu kommen und entspannt ein- und durchzuschlafen.

Der Grund:

Das Im-Bett-Liegen wird mittels operanter Konditionierung eng an viel mehr Tätigkeiten gekoppelt, aber eben nicht mehr primär an den Schlaf.

Die Lösung:

Verbannt man all die Taten, die anregen, bewusst und konsequent aus dem Schlafzimmer, nutzt man diese Konditionierung wiederum für den Schlaf. Mit der Zeit lernt der Körper & Geist wieder das Bett im Schlafzimmer als Ort der Entspannung und des Loslassens zu nutzen, was wiederum das Ein- und Durchschlafen fördert. Das Bett ist eben keine Lümmelcouch.

Fakten:

Laut einer Online-Ad-Hoc-Befragung der BARMER durchgeführt von Ipsos Observer im Juni 2018 haben nahezu 2 von 5 Deutschen ihr Smartphone oder einen Fernseher dauerhaft oder häufig im Schlafzimmer, jeder Fünfte einen Laptop.

MEDIENNUTZUNG IM BETT: Am häufigsten genutzt werden bereits im Bett, zumindest gelegentlich, noch direkt vor dem Einschlafen, der Fernseher (45%) und das gedruckte Buch (26%).

Das meistgenutzte Kommunikationsmittel ist das Smartphone (29%). Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz 2 das Radio oder Internetradio.

30% der Deutschen werfen noch im Bett den ersten Blick auf ihr Smartphone oder ein anderes elektronisches Kommunikationsmittel.

80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlafen schlecht. Jeder zehnte Arbeitnehmer leidet unter schweren Schlafstörungen, so lauten auch die Ergebnisse der Untersuchungen der Krankenkassen DAK und TK. Der erste hilfreiche Schritt zu einem besseren Schlaf ist seinen eigenen Schlaf und das Schlafverhalten kennen zu lernen und zu verstehen.

Quelle:

https://www.barmer.de/blob/157714/064b8afe9f7995be163fd33467161274/data/dl-schlafbefragung.pdf

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