Übermüdet in die Arbeit.

Schlaflosigkeit kostet deutsche Unternehmen jedes Jahr Geld.

29.01.2019

Wer kennt das nicht: Man hat das Gefühl, die ganze Nacht nicht geschlafen zu haben. Dann heißt es aufstehen und übermüdet wie man ist, geht man in die Arbeit.

80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland schlafen schlecht. Jeder zehnte Arbeitnehmer leidet unter schweren Schlafstörungen – so lauten die alarmierenden Ergebnisse der aktuellsten Untersuchungen, durchgeführt durch die DAK und die Techniker Krankenkasse.

Wer am Arbeitsplatz nicht ausgeschlafen ist, kann keine Höchstleistungen bringen. Anhaltende Schlafstörungen kumulieren oftmals in Burnout mit entsprechenden Folgen für Arbeitnehmer und Unternehmen, das Diabetesrisiko steigt signifikant, das Herzinfarktrisiko steigt um 48%, das Schlaganfallrisiko erhöht sich um 25%! Und auch 25% aller tödlichen PKW-Unfälle in Deutschland werden durch Sekundenschlaf verursacht.

Rechnet man als Unternehmer nun einmal beispielhaft durch, ein Mitarbeiter sei in 20 Prozent seiner Arbeitszeit durch Müdigkeit nicht effizient, kostet das den Arbeitgeber über einen längeren Zeitraum betrachtet, pro Mitarbeiter und Jahr viel Geld! Hinzu kommen schlechtere Arbeitsergebnisse oder sogar durch Schlafstörungen mitverursachte Arbeitsunfälle.

Einwirkung auf psychisches Wohlergehen

Psychische Verhaltensstörungen und Schlafstörungen sind eng miteinander verbunden. Sie sind der am schnellsten anwachsende Grund für Krankheitsausfälle in Deutschland.

Laut dem aktuellen Fehlzeitenreport 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), ist die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten zehn Jahren konstant um 79,3% gestiegen. Psychische Erkrankungen führten außerdem nachweislich zu langen Ausfallzeiten. Mit 25,7 Tagen je Fall dauerten sie mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.

Was also tun?

Nichtorganische Schlafstörungen können von Ärzten oftmals nicht in vollem Umfang behandelt werden, weil sie nicht als Krankheit gelten und der Aufwand der Beratung zu hoch ist.

Aufklärung & Einzelberatung ist ein sinnvoller Ausweg, denn die Herkunft der Schlafstörungen ist vielfältig.

Bereits kleine Veränderungen im Alltag und das Bewusstsein rund um den persönlichen Schlaf können den Betroffenen entlasten und erste Erfolge mit sich bringen. Viele dieser Veränderungen haben zeitgleich auch positive Auswirkungen in den klassischen Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung und der individuelle Umgang mit Stressoren.

Die magisan GmbH hat sich diesem Thema angenommen und beschäftigt sich seit Jahren mit nichtorganischen Schlafstörungen. Im betrieblichen Gesundheitsmanagment bietet sie den Arbeitgebern mit Schlaf ein neues Thema das vor Ort entweder aktiv mit einem Erlebnisparcour oder individuell im Rahmen eines Gesundheitstages umgesetzt werden kann.

In der Einzelberatung leistet ein persönliches und individuelles Coaching mit einem Gesundheitscoach effiziente Hilfe. Über mehrere Monate begleiten qualifizierte und ausgebildete Schlafcoaches telefonisch Betroffene und helfen ihnen ihre Situation zu verstehen und ihren Lebensalltag so zu verändern, damit erholsamer Schlaf einkehren kann. Sie bilden somit einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsprävention und Regeneration unserer Mitarbeiter, die wir so dringend in unseren Firmen brauchen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.magisan.de oder besuchen Sie uns zu den Vorträgen „Schlafen Sie gut?“ auf der Messe Corporate Health Convention am 09. April und 10. April 2019  im Erlebnispark Gesundheit.

Über magisan:

Die magisan GmbH ist ein Unternehmen für individuelle und nachhaltige Dienstleistungen im Gesundheitsbereich. Im Mittelpunkt stehen hierbei Konzepte und Strategien rund um den Patientendialog in Verbindung mit innovativen Produkten aus dem Bereich e-Health und der Telemedizin verknüpft mit dem Wissen aus der Fachmedizin.

Kontakt:

Silke Türpitz (Marketing & Kommunikation), presse@magisan.de
magisan GmbH, Hugo-Junkers-Straße 17, 90411 Nürnberg

Quelle: http://www.wido.de/fileadmin/wido/downloads/pdf_praevention/wido_pra_fzr17_pressemappe_0917.pdf

Quelle: Badura, Ducki, Schröder, Klose, Meyer (Hrsg.). Fehlzeiten-Report 2017. Krise und Gesundheit – Ursachen, Prävention, Bewältigung.
© WIdO 2017

Quelle: ADAC / „Müdigkeit im Straßenverkehr“/ 2012

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